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Fliegenplage
Gustavo widmete sich mit Sorgfalt seinem Gegner. Du musst deinen Feind kennen, sagte er zu Maria. Du musst ihn besser kennen, als er sich selbst kennt. Dann hast du ihn in der Hand und kannst ihn zerdrücken. Erforsche deinen Feind, kenne ihn, murmelte er, auch alleine, vor sich hin.
Gustavo ging strategisch vor. Zunächst erstellte er eine Karte mit gewissen und möglichen Nistplätzen der Maden. Die Zeit war freilich knapp und wurde immer knapper. Die Larven würden bald schlüpfen. Wann? Das konnte man nicht auf den Tag genau wissen. Sie schlüpften abhängig von der Temperatur und ihrem Fettgehalt. Gustavo gewann eine Ahnung für den Moment des Schlüpfens. Fühlte diesem Pol nach, nahm Witterung und Wetter auf, besann sich auf Lage und Nahrungsquellen, auf all das, was der Metamorphose Schub gab, dann, wenn sich der Madenleib zu verpuppen begann und ein Fliegenkörper aus dem Proteinballen hervorkeimte und krabbelte.
Gustavo spürte ihr Kommen. Das langsame von innen heran anschwellende, amorphe Pulsieren des Wachstums. Er hatte alles genau vorbereitet. Niemand konnte ihnen jetzt noch Einhalt gebieten. Morgen würden ………………………………………
Gustavo ging strategisch vor. Zunächst erstellte er eine Karte mit gewissen und möglichen Nistplätzen der Maden. Die Zeit war freilich knapp und wurde immer knapper. Die Larven würden bald schlüpfen. Wann? Das konnte man nicht auf den Tag genau wissen. Sie schlüpften abhängig von der Temperatur und ihrem Fettgehalt. Gustavo gewann eine Ahnung für den Moment des Schlüpfens. Fühlte diesem Pol nach, nahm Witterung und Wetter auf, besann sich auf Lage und Nahrungsquellen, auf all das, was der Metamorphose Schub gab, dann, wenn sich der Madenleib zu verpuppen begann und ein Fliegenkörper aus dem Proteinballen hervorkeimte und krabbelte.
Gustavo spürte ihr Kommen. Das langsame von innen heran anschwellende, amorphe Pulsieren des Wachstums. Er hatte alles genau vorbereitet. Niemand konnte ihnen jetzt noch Einhalt gebieten. Morgen würden ………………………………………
Literatur
Poetologie